Die Risikofaktoren der Pankreatitis sind Gallensteine und Alkoholkonsum. Insbesondere bei der chronischen Pankreatitis existieren zahlreiche genetische Faktoren. Bei vielen Patienten findet man jedoch keine Risikofaktoren (=idiopathische Pankreatitis).
Beim Pankreaskarzinom werden als Risikofaktoren Rauchen, chronische Pankreatitis, erbliche und genetische Faktoren sowie Diabetes und Übergewicht genannt/diskutiert.
Mittel- und Oberbauchbeschwerden, Völlegefühl, Blähungen, Durchfälle, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen, Gewichtsabnahme, Rückenschmerzen, Gelbsucht, Stuhl- und Urinverfärbungen, Hautjucken, neu aufgetretene Zuckererkrankung, Thrombosen unklarer Ursache u. a.
Liegt ein Pankreaskarzinom vor, würde man die Operation anstreben, falls dies dem Patienten zumutbar ist und der Tumor von den Ärzten für operabel eingestuft wird.
Bei einer chronischen Pankreatitis ist abzuwägen, ob und wann diese Operation erfolgen soll. Dies sollte ein erfahrener Chirurg in Abstimmung mit dem Patienten und dem behandelnden erfahrenen Internisten entscheiden.
Bei akuter Pankreatitis und den anderen Erkrankungen ist eine Operation im Einzelfall sinnvoll.
Wenn die Bauchspeicheldrüse operiert werden muss, gibt es verschiedene Operationsmöglichkeiten. Bei bösartiger Erkrankung sollte der Krebs vollständig, d. h. im Gesunden entfernt werden. Bei gutartigen Erkrankungen sollte organsparend und gewebeschonend vorgegangen werden, gemäß dem Motto: so viel wie nötig, so wenig wie möglich.
In Abhängigkeit von Art und Umfang der Erkrankung/Operation können unterschiedliche Probleme auftreten: