Kann man ohne Bauchspeicheldrüse leben?

Was viele für unmöglich hielten, wurde bereits 1942 in der Mayo-Klinik (USA) praktiziert:

Die totale Entfernung der Bauchspeicheldrüse

Die moderne Medizin hat erstaunliche Fortschritte gemacht. Schon im Jahre 1961 weist die medizinische Weltliteratur 97 Patienten mit völliger Entfernung der Bauchspeicheldrüse (totale Pankreatektomie) nach. Seither wächst die Zahl der Total- und Teilpankreatektomierten ständig. Durch den großen chirurgischen Eingriff fallen wichtige Körperfunktionen aus. Für manche Patienten bedeutet dies, z. B. plötzlich insulinpflichtiger Diabetiker zu sein und Verdauungsenzyme einnehmen zu müssen. Im Laufe der Jahre wurden die chirurgischen Methoden weiterentwickelt, so dass sich heute unverkennbar ein Trend von der totalen Pankreatektomie zur krankheitsbezogenen, individuellen Teilentfernung der Bauchspeicheldrüse mit dem größtmöglichen Erhalt wichtiger Organe erkennen lässt.

Nach wie vor handelt es sich bei Pankreasoperationen aber um große chirurgische Eingriffe, die allerdings in spezialisierten Zentren mit großer Sicherheit und erfolgreich durchgeführt werden können, so dass der Patient heutzutage diesen Eingriff nicht mehr zu fürchten braucht.

Wir wissen heute:

Ein „lebenswertes” Leben ohne Bauchspeicheldrüse ist möglich!

Dennoch können die Probleme für den Betroffenen vielfältig sein.

Eventuelle Schwierigkeiten können aber nach unserer Erfahrung in den meisten Fällen durch Hilfestellung und fachkundige Unterstützung in den folgenden Bereichen bewältigt werden:

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