AdP e.V. Bauchspeicheldrüsenerkrankte

Positionspapier „Selbsthilfe“

am Beispiel des Arbeitskreises der Pankreatektomierten e. V. Krebs-Selbsthilfeorganisation für Menschen, die an der Bauchspeicheldrüse operiert wurden oder an einer Erkrankung der Drüse leiden (AdP e.V.)


Die Bedeutungen der Selbsthilfe für alle Betroffenen sind:
Verständnis, innerliche Beruhigung durch das Teilen des eigenen Schicksals mit anderen Betroffenen, offene Worte und der Wille, mit der Krankheit bestmöglich umzugehen. Es geht um bedarfsgerechte Hilfe zur Selbsthilfe durch „Laien“, die durch eigene Betroffenheit zu „Spezialisten“ geworden sind. Ihr Rat unterstützt in vielfacher Weise die ärztlichen Anordnungen.

Man nennt das mittlerweile im Gesamtzusammenhang des sozialen Systems Deutschlands

Betroffenenkompetenz.

Der AdP repräsentiert diesen gesellschaftlichen Wert der Betroffenenkompetenz in hoher Weise. Mit einem Mitgliederbestand von 1200 Patienten in Deutschland, die an einer Erkrankung der Bauchspeicheldrüse leiden, sowie mit 50 regionalen Gruppen in ganz Deutschland, in denen die Betroffenen und deren Angehörige die Möglichkeit haben, sich neben dem individuellen Erfahrungsaustausch auch über neue Therapien und gesundheitspolitische Fragen zu informieren, hat der AdP einen ganz erheblichen Wissens und Erfahrungsbestand. Betroffene und Angehörige können sich hier geborgen fühlen.

Die Betroffenen sind zusammen mit hochqualifizierten Ärzten, Psychologen, Ernährungstherapeuten, Pharmakologen und Sozialberatern. Der AdP koordiniert diese für Betroffene kaum zu leistenden Aufgaben.

Bonn im März 2011 J. Kleeberg (AdP-Vorsitzender)

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