AdP e.V. Bauchspeicheldrüsenerkrankte

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42. Informationstreffen im DKFZ-Kommunikationszentrum
Heidelberg vom 14.-16. Mai 2004

Dr. Friedhelm Repnik MdL Sozialminister

Sehr geehrte Damen und Herren, zum 42. Bundesweiten Informationstreffen des Arbeitskreises der Pankreatektomierten (AdP) begrüße ich Sie herzlich. Allen Mitgliedern des AdP übermittle ich auf diesem Wege meine besten Grüße und meinen Dank für Ihren erfolgreichen Einsatz und Ihr großes menschliches Engagement. Ein Rückblick auf den seit 1976 von Ärzten in Heidelberg unter dem Motto „Hilfe durch Selbsthilfe“ von Bauchspeicheldrüsenoperierten gegründeten Arbeitskreis der Pankreatektomierten e.V. zeigt, wie sich aus ersten Einzelinitiativen in Baden- Württemberg und mit Unterstützung der Deutschen Krebshilfe e.V. eine breite Bürgerbewegung entwickelt hat. In Baden- Württemberg stehen heute den Erkrankten und ihren Familien nahezu 11 AdP-Kontaktstellen mit Rat und Hilfe zur Seite. Der Arbeitskreis der Pankreatektomierten e.V. leistet mit der Betreuung von Betroffenen einen vorbildlichen und wichtigen Beitrag zur besseren Bewältigung der seelischen und sozialen Krankheitsfolgen. Durch das Engagement wird vielen Kranken Mut gemacht und das Wissen über die Krankheit verbessert. In enger Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftlichen Beirat, in dem Ärzte, Psychotherapeuten, Diät- und Sozialexperten zusammenarbeiten und ihr Wissen und ihre Erfahrungen zum Wohle der Patienten einbringen, hat sich der Arbeitskreis der Pankreatektomierten e.V. zu einem unverzichtbaren Bestandteil in der medizinischen und psychosozialen Betreuung von Bauchspeicheldrüsenoperierten entwickelt. In schweren, krisenhaften Lebenslagen beweist sich die Tragfähigkeit sozialer Netze der gegenseitigen Hilfsbereitschaft. Es ist der Landesregierung von Baden-Württemberg daher ein wichtiges Anliegen, diese praktische und unmittelbare Lebenshilfe durch Selbsthilfe ideell zu unterstützen. Die nunmehr 28jährige erfolgreiche Arbeit des Arbeitskreises der Pankreatektomierten e.V. ist einer der besten Beweise dafür, dass gerade das Zusammenwirken von privaten Initiativen und staatlichen Einrichtungen eine tragfähige Basis darstellt, um Probleme sachgerecht zu lösen. Es spricht für die Tatkraft und die Einsatzfreude Ihrer Mitglieder, dass Sie heute in Baden-Württemberg auf das bundesweit größte Netz an AdP-Kontaktstellen des Arbeitskreises der Pankreatektomierten e.V. blicken können. Diese erfolgreiche Bilanz ist Ermutigung für Ihr künftiges Wirken. Ich danke Ihnen allen für Ihren unermüdlichen und selbstlosen Einsatz. hrer Veranstaltung wünsche ich einen guten, erfolgreichen Verlauf, interessante Fachvorträge und einen regen Gedankenaustausch.

Dr. Friedhelm Repnik MdL Sozialminister

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