
Liebe Mitglieder des Arbeitskreises der
Pankreatektomierten, liebe Patienten,
Angehörige, Kolleginnen und Kollegen,
ein herzliches Willkommen in unserer Stadt!
Als Mannheimer Universitätsklinikum verstehen
wir Ihre Jahrestagung als eine Auszeichnung
– denn wir wissen: Diese Treffen
finden regelmäßig im Zusammenwirken mit
Kliniken statt, die über eine große Expertise
in der Therapie und Diagnostik von Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse
verfügen.
Die große Diskrepanz zwischen dem hohen Stellenwert, der diesen
Erkrankungen zukommt, und deren unzureichender Wahrnehmung
in der breiten Öffentlichkeit wird schon an einer simplen sprachlichen
Frage deutlich: Heißt es denn nun der, die oder das Pankreas?
Und welche vielfältigen Aufgaben diese Drüse neben der Ausschüttung
des Verdauungshormons Insulin hat, wird erst denjenigen
schmerzlich bewusst, denen das Pankreas operativ entfernt wurde.
Hinzu kommt:
Eine Erkrankung der Bauchspeicheldrüse verläuft
zunächst unspektakulär und wird vom Patienten häufig erst recht
spät bemerkt. Dies ist ein besonderes Problem der Behandlung von
bösartigen Tumoren.
Um so wichtiger ist es, dass es den „Arbeitskreis der Pankreatektomierten“
gibt, der als Selbsthilfegruppe denjenigen zur Seite steht,
deren Bauchspeicheldrüse entfernt werden musste. Denn aus solch
einem Eingriff ergeben sich nach der Operation Fragen über Fragen,
die weit über den Bereich des rein Medizinischen und über die
Ernährung hinausgehen.
Die Unterstützung Ihres Arbeitskreises für
die Betroffenen und deren Angehörige ist bei der Suche nach den –
oft recht individuellen – Antworten von unschätzbarem Wert.
In diesem Sinne wünsche ich Ihrer Tagung einen guten Verlauf.
Alfred Dänzer, Geschäftsführer des Mannheimer Universitätsklinikums