AdP e.V. Bauchspeicheldrüsenerkrankte

Protokoll vom Regionalgruppenleitertreffen 2010 des ADP e.V.

22. - 23. Oktober 2010 in Lübbecke- Hüllhorst

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Protokoll:

Nachdem am 22.10.2010 alle RegionalgruppenleiterInnen von nah und fern in der wunderschönen Region um Hüllhorst/ Nähe Minden angereist waren, wurde die Gruppe, gestärkt von Kaffee und Kuchen,  vom  Vorsitzenden Herrn Kleeberg begrüßt.

Nach weiteren Grußworten von Herrn Prof. Poll berichtete Herr Kleeberg über „Aktuelles vom AdP“

Es wurden 4 neue RegionalgruppenleiterInnen vorgestellt.

  • Fr.  Gabriele Völker RG Erfurt (99)
  • Fr. Regina Leonbacher RG Stuttgart (71)
  • Hr. Sven Lemke RG Herford (32)
  • Inge Grote RG Köln (50)

Frau Hahn wurde als Nachfolgerin von Frau Schwittay vorgestellt.

Die Organisation des AdP hat sich wie folgt verändert.  

Herr Manfred  Lechner hat den Vorstand gebeten, Ihn von der Koordination der Regionalgruppen zu entbinden.
Es wurden zwei Koordinatoren für den Süden und für den Norden Deutschlands betraut.

  • Koordinator Nord
    Herr Peter Wende RG Rostock –
  • Koordinator Süd
    Herr Hartmut Kotyrba, Leimen –.

Die RegionalgruppenleiterInnen sind aufgefordert bei Fragen, Problemen und Anregungen  zunächst mit dem zugeordneten Koordinator Kontakt aufzunehmen.

Es folgte ein stilles Gedenken an Norbert Wollersheim, der im August 2010 verstarb.

Das nächste bundesweite Treffen findet von 13. – 15. Mai 2011 in Rostock / Warnemünde statt.

Rücklauf der „Postkartenaktion“
Herr Kleeberg berichtete über die Ergebnisse des Rücklaufes. Es wurden 205 Karten von 1200 verschickten Karten ausgefüllt zurückgeschickt. Es erging der Aufruf, dass die RegionalgruppenleiterInnen die Karten noch zurückschicken sollen.
Es folgte eine Diskussion über die Struktur der bundesweiten Treffen.

Stimmungsbild der Anwesenden:

  • Die Bundesweiten Treffen sollen 2 jährlich stattfinden mit Vorabendtreffen und Mitgliederversammlung
  • Am Samstagvormittag sollen wissenschaftliche Themen durch Ärzte referiert werden mit professioneller Moderation
  • Am Samstagnachmittag sollen 3 Workshops mit der Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch stattfinden.
  • Eine weitere Variante wäre ein Bachspeicheldrüsen ABC als Struktur ???
  • Es sollen zwischen den bundesweiten Treffen mehrere Regionaltreffen (Arzt-Patienten-Tage vor Ort)  stattfinden, so dass die Patienten nicht so weit reisen müssen und trotzdem die fehlenden Informationen bekommen können. Wie oft die Treffen in Nord und Süd stattfinden, wurde bisher nicht festgelegt.

In den Regionalgruppenausschuss wurden

  • Frau Kaifer RG Koblenz (56),
  • Hr. Dillschnitter RG München (80)
  • Hr. Kotyrba, Leimen, Koordinator Süd.
  • Hr. Wende RG Rostock  (17)
  • Hr. Jürgen Kleeberg, Berlin, Vorsitzender

gewählt.

Alles was den Internetauftritt des AdP e.V. betrifft, Termine, Berichte, Anfragen, Anregungen, Verbesserungsvorschläge etc. immer an den Webmaster Herrn Hans Berg und mit gleicher E-Mail an Herrn Lechner, den Internetbeauftragten schicken. Nicht über die Bundesgeschäftsstelle.

Die RegionalgruppenleiterInnen wünschen sich 1 x jährlich eine aktuelle Mitgliederliste, möglichst mit der „Sommerpost“.

Anträge auf Betragsbefreiung können mit sozialer Begründung an den Vorstand gestellt werden.

Verschiedenes:

Herr  Kleeberg war bei der Versammlung der Vorsitzenden der Krebsselbsthilfe, hier wurden die Synergieeffekte betont, gesellschaftspolitische Aspekte diskutiert und Ziele formuliert. Zu den bestehenden Aufgaben der Selbsthilfe soll ein Positionspapier erarbeitet werden.
(Die Erstellung übernehmen: Hr. Dr. Groß, Hr. Nozon, Fr. Kaifer, Hr. Holthöfer)

Patienten, die mit der Behandlung durch die Ärzte nicht zufrieden sind, können sich an den UPD (unabhängiger Patientendienst) wenden. Die Erfahrung zeigt, dass 80 % Recht bekommen.

Es folgte eine rege, zum Teil konträre Diskussion über verschiedene Themen. Nach kurzem Statement von Herrn Luttmer, verließ er die Veranstaltung.

Gestärkt durch Kaffee und Kuchen ging es nach der Pause weiter mit dem Programmpunkt

“Erläuterung der Fragebogenaktion“

durch Fr. Dr. Zimpel und Hr. Dr. Groß

Zunächst wurde der Fragebogen vorgestellt. Fr. Dr. Zimpel bat um Rückmeldungen bis zum 19.11.2010. Die Realisierung des Fragenbogens wird bis 2011/2012 dauern. Die Erläuterung zum Ausfüllen des Bogens müssen deutlicher festgelegt werden, z.B. zu welchem Zeitpunkt wird der Fragebogen ausgefüllt (vor oder nach Operation, bei erneuter Erkrankung u.s.w.)

Um 18:30 Uhr fand das Abendessen statt, danach wurde viel miteinander geredet und gelacht. Besondern schön war der Auftritt des Alleinunterhalters.

Samstag, 23.10. 2010

Nach dem Frühstück wurden wir von Herrn Prof. Poll und Herrn Kleeberg  begrüßt.  Herr Kleeberg bat darum den Finanzplan 2011 der Regionen abzugeben oder an Frau Hahn zu schicken.

Nach den einleitenden Worten, hörten wir einen hochinteressanten und anspruchsvollen Vortrag von Herrn Schuster, Apotheker aus Minden über

Wechselwirkung bei der Einnahme von verschiedenen Medikamenten.

Es ging um Interaktion von Medikamenten und um gewünschte und unerwünschte Wirkungen von Medikamenten. Zunächst wurden verschiedene Begriffsdefinitionen vorgenommen und über Wirkmechanismen gesprochen. Herr Schuster berichtete über Angriffspunkte der Medikamente und welche Interaktionen von der Selbstmedikation ausgehen auch mit  freiverkäuflichen Arzneimitteln und  verordneten Medikamenten.
Er informierte über das Interaktionsmanagement in den Apotheken und machte auf die Wichtigkeit der „Stammapotheke“ und Kundenkarte aufmerksam.

Es gab an allen Tischen „Ah-ha“-Erlebnisse und meiner Meinung nach, könnte dieser Vortrag an einem Arzt-Patienten-Tag oder bundesweiten Treffen  für viele Zuhörer von großem Nutzen sein.
Nach der Kaffeepause um 10:30 Uhr  ging es mit der Präsentation

„Wieder zu Hause – wie weiter?  

von Frau Zwikirsch, Dipl. Psychologin aus Lübben weiter.

Diese Präsentation steht im  internen Bereich des www.AdP-bonn.de  zum Download  bereit. Auch dieser Vortrag war sehr informativ und einfühlsam. Er traf den Nerv der Zuhörer,  denn es ging um Angst des Betroffenen, Ängste der nahen Angehörigen und berichtete über das Loch in der Versorgung zwischen den verschiedenen Institutionen und dem Leben zuhause.

Zusätzliche Information:
Es gibt in Deutschland sogenannte regionale Tumorstellen als psychosoziale Anlaufstellen, diese Einrichtungen haben Angebote, um die „Versorgungslücke“ zu schließen.

Nach regen Unterhaltungen beim gemeinsamen Mittagessen, traten die  Regionalgruppenleiter und innen, versorgt mit vielen, gehaltenvollen Informationen die Heimreise an.

Vielen Dank an alle Verantwortlichen und Organisatoren des AdP für die gelungene Veranstaltung.   >>>   Weiter so!

Protokollantin: Ute Stadtmüller

Protokoll des Seminars als PDF Download  PDF Dokument

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