Protokoll:
Nachdem am 22.10.2010 alle RegionalgruppenleiterInnen von nah und fern in der wunderschönen Region um Hüllhorst/ Nähe Minden angereist waren, wurde die Gruppe, gestärkt von Kaffee und Kuchen, vom Vorsitzenden Herrn Kleeberg begrüßt.
Nach weiteren Grußworten von Herrn Prof. Poll berichtete Herr Kleeberg über „Aktuelles vom AdP“
Es wurden 4 neue RegionalgruppenleiterInnen vorgestellt.
Frau Hahn wurde als Nachfolgerin von Frau Schwittay vorgestellt.
Die Organisation des AdP hat sich wie folgt verändert.
Herr Manfred Lechner hat den Vorstand gebeten, Ihn von der Koordination der Regionalgruppen zu entbinden.
Es wurden zwei Koordinatoren für den Süden und für den Norden Deutschlands betraut.
Die RegionalgruppenleiterInnen sind aufgefordert bei Fragen, Problemen und Anregungen zunächst mit dem zugeordneten Koordinator Kontakt aufzunehmen.
Es folgte ein stilles Gedenken an Norbert Wollersheim, der im August 2010 verstarb.
Das nächste bundesweite Treffen findet von 13. – 15. Mai 2011 in Rostock / Warnemünde statt.
Rücklauf der „Postkartenaktion“
Herr Kleeberg berichtete über die Ergebnisse des Rücklaufes. Es wurden 205 Karten von 1200 verschickten Karten ausgefüllt zurückgeschickt. Es erging der Aufruf, dass die RegionalgruppenleiterInnen die Karten noch zurückschicken sollen.
Es folgte eine Diskussion über die Struktur der bundesweiten Treffen.
Stimmungsbild der Anwesenden:
In den Regionalgruppenausschuss wurden
gewählt.
Alles was den Internetauftritt des AdP e.V. betrifft, Termine, Berichte, Anfragen, Anregungen, Verbesserungsvorschläge etc. immer an den Webmaster Herrn Hans Berg und mit gleicher E-Mail an Herrn Lechner, den Internetbeauftragten schicken. Nicht über die Bundesgeschäftsstelle.
Die RegionalgruppenleiterInnen wünschen sich 1 x jährlich eine aktuelle Mitgliederliste, möglichst mit der „Sommerpost“.
Anträge auf Betragsbefreiung können mit sozialer Begründung an den Vorstand gestellt werden.
Verschiedenes:
Herr Kleeberg war bei der Versammlung der Vorsitzenden der Krebsselbsthilfe, hier wurden die Synergieeffekte betont, gesellschaftspolitische Aspekte diskutiert und Ziele formuliert. Zu den bestehenden Aufgaben der Selbsthilfe soll ein Positionspapier erarbeitet werden.
(Die Erstellung übernehmen: Hr. Dr. Groß, Hr. Nozon, Fr. Kaifer, Hr. Holthöfer)
Patienten, die mit der Behandlung durch die Ärzte nicht zufrieden sind, können sich an den UPD (unabhängiger Patientendienst) wenden. Die Erfahrung zeigt, dass 80 % Recht bekommen.
Es folgte eine rege, zum Teil konträre Diskussion über verschiedene Themen. Nach kurzem Statement von Herrn Luttmer, verließ er die Veranstaltung.
Gestärkt durch Kaffee und Kuchen ging es nach der Pause weiter mit dem Programmpunkt
“Erläuterung der Fragebogenaktion“
durch Fr. Dr. Zimpel und Hr. Dr. Groß
Zunächst wurde der Fragebogen vorgestellt. Fr. Dr. Zimpel bat um Rückmeldungen bis zum 19.11.2010. Die Realisierung des Fragenbogens wird bis 2011/2012 dauern. Die Erläuterung zum Ausfüllen des Bogens müssen deutlicher festgelegt werden, z.B. zu welchem Zeitpunkt wird der Fragebogen ausgefüllt (vor oder nach Operation, bei erneuter Erkrankung u.s.w.)
Um 18:30 Uhr fand das Abendessen statt, danach wurde viel miteinander geredet und gelacht. Besondern schön war der Auftritt des Alleinunterhalters.
Samstag, 23.10. 2010
Nach dem Frühstück wurden wir von Herrn Prof. Poll und Herrn Kleeberg begrüßt. Herr Kleeberg bat darum den Finanzplan 2011 der Regionen abzugeben oder an Frau Hahn zu schicken.
Nach den einleitenden Worten, hörten wir einen hochinteressanten und anspruchsvollen Vortrag von Herrn Schuster, Apotheker aus Minden über
Wechselwirkung bei der Einnahme von verschiedenen Medikamenten.
Es ging um Interaktion von Medikamenten und um gewünschte und unerwünschte Wirkungen von Medikamenten. Zunächst wurden verschiedene Begriffsdefinitionen vorgenommen und über Wirkmechanismen gesprochen. Herr Schuster berichtete über Angriffspunkte der Medikamente und welche Interaktionen von der Selbstmedikation ausgehen auch mit freiverkäuflichen Arzneimitteln und verordneten Medikamenten.
Er informierte über das Interaktionsmanagement in den Apotheken und machte auf die Wichtigkeit der „Stammapotheke“ und Kundenkarte aufmerksam.
Es gab an allen Tischen „Ah-ha“-Erlebnisse und meiner Meinung nach, könnte dieser Vortrag an einem Arzt-Patienten-Tag oder bundesweiten Treffen für viele Zuhörer von großem Nutzen sein.
Nach der Kaffeepause um 10:30 Uhr ging es mit der Präsentation
„Wieder zu Hause – wie weiter?
von Frau Zwikirsch, Dipl. Psychologin aus Lübben weiter.
Diese Präsentation steht im internen Bereich des www.AdP-bonn.de zum Download bereit. Auch dieser Vortrag war sehr informativ und einfühlsam. Er traf den Nerv der Zuhörer, denn es ging um Angst des Betroffenen, Ängste der nahen Angehörigen und berichtete über das Loch in der Versorgung zwischen den verschiedenen Institutionen und dem Leben zuhause.
Zusätzliche Information:
Es gibt in Deutschland sogenannte regionale Tumorstellen als psychosoziale Anlaufstellen, diese Einrichtungen haben Angebote, um die „Versorgungslücke“ zu schließen.
Nach regen Unterhaltungen beim gemeinsamen Mittagessen, traten die Regionalgruppenleiter und innen, versorgt mit vielen, gehaltenvollen Informationen die Heimreise an.
Vielen Dank an alle Verantwortlichen und Organisatoren des AdP für die gelungene Veranstaltung. >>> Weiter so!
Protokollantin: Ute Stadtmüller
Protokoll des Seminars als PDF Download ![]()