AdP e.V. Bauchspeicheldrüsenerkrankte

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10. AdP-Regionaltreffen in Hamburg Elysee Hotel in Hamburg

10. AdP-Regionaltreffen in Hamburg


Am 23. November 2002 fand in Hamburg, Hotel Elysee, das 10. AdP-Regionaltreffen NORD statt. Wirklich erfreulich war, dass sich eine große Anzahl von AdP-Mitglieder und deren Angehörige eingefunden  hatten. Pünktlich um 9:15 Uhr begann die Begrüßung der Gäste und Referenten durch (Foto oben von links nach rechts) D. Prey, 1. Vorsitzender des AdP, M. Blohm, Kontaktstellenleiterin, Professor Dr. R. Klapdor, Hamburg. 

Herrn Dr. Chr. Müller, Röntgenpraxis Eppendorfer Baum

 

Richtlinien der konventionellen Röntgen-Diagnostik, einschl. MR und PET  war das Thema des ersten Referenten, Herrn Dr. Chr. Müller, Röntgenpraxis Eppendorfer Baum, Hamburg. Er beschrieb sehr umfassend jeweils die Vor- und Nachteile der heute gängigen Methoden. Innerhalb des Vortrags kam auch die nuklear- medizinische Methode zur Sprache. Hinweise auf die großen Unterschiede bei der Strahlungsbelastung für den Patienten, außer bei Ultraschall, fehlten nicht.

Dr. U. Brandt, Klinik f. Interdisziplinäre Endoskopie, UKE HamburgRichtlinien der endoskopischen Diagnostik u. Therapie, einschl. Endosonographie als Vortrag von Herrn Dr. U. Brandt, Klinik f. Interdisziplinäre Endoskopie, UKE Hamburg, schloss sich an. Auch er vermittelte den Besuchern durch anschauliches Bildmaterial und einem eindrucksvollen Video einen weitgespannten Einblick  in diese Thematik. Deutlich wurde auch, dass auf diesem Wege die Entnahme von Gewebeproben und kleinere Eingriffe ausgeführt werden können. Für den betroffenen Patienten bleibt leider anzumerken, dass nicht für alle Untersuchungsmethoden die Kosten von den Krankenkassen übernommen werden.

Bauchspeicheldrüse / Pankreas

 

Nach diesen beiden sehr komplexen Vorträgen hatten die Veranstaltungsbesucher Gelegenheit, sich bei Kaffee und Brötchen zu stärken. Viele nutzten diese Pause aber auch für den Austausch  von Problemen und deren Bewältigung untereinander. Diese Gespräche unterstrichen erneut das Motto des AdP e.V.: Hilfe durch Selbsthilfe.

Prof. Dr. M. Dreyer, Diabetesklinik, Bethanien-KH HamburgNach der Pause sprach Herr Prof. Dr. M. Dreyer, Diabetesklinik, Bethanien-KH Hamburg, zum Thema: Der Diabetes des Pankreaserkrankten – unter Berücksichtigung der enteralen/parenteralen künstlichen (Zusatz-) Ernährung. Hier wurde deutlich, dass sich der Trend, weg von den sogenannten Diabetesprodukten, hin zu der Verwendung von herkömmlichen Süß- und Nährmitteln, immer weiter verstärkt. Dabei ist jedoch zu beachten, dass bei der Berechnung der jeweils erforderlichen Insulinmenge größte Sorgfalt angeraten ist. Für die Anwender von Mischinsulinen eignet sich dieses Verfahren allerdings nicht.

Prof. Dr. R. Klapdor, Hamburg

Nachsorge und Chemotherapie des Pankreaskarzinoms als interdisziplinäre Herausforderung folgte als Beitrag von Herrn Prof. Dr. R. Klapdor, Hamburg. Er zeigte eindrucksvolle Beispiele von der Anwendung mehrerer  Therapien nacheinander, oder auch begleitend, auch bei inoperablen Karzinomen. Die immer weiterschreitende  Entwicklung der unterschiedlichsten Therapien ermöglicht den Betroffenen heute eine gute Lebensqualität. 

Frau R. Peschel, Naturheilzentrum Ottensen, Hamburg

 

Alternative Strategien in der Krebstherapie war das abschließende Referat von Frau R. Peschel, Naturheilzentrum Ottensen, Hamburg. Neben anderen Naturheilmethoden sprach sie ausführlich  über die Selentherapie wie auch über die Misteltherapie. Sie betonte ausdrücklich, dass diese Behandlungsmethoden nur unterstützend zu den schulmedizinischen eingesetzt werden. Frau Peschel bestätigte die Kostenübernahme durch die Krankenkassen, vorausgesetzt es liegt ein ärztliches Rezept vor.

Ein kurzes Fazit zur Veranstaltung: ein voller Erfolg dank eines angenehmen Ambientes, hochrangiger Kompetenz der Referenten und gelungener Organisation.

Fotos, Text Klaus Bödeker
Internetbeauftragter des AdP e.V.

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