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Gemeinnütziger Verein – gefördert durch die Deutsche Krebshilfe

German Cancer Survivors Week - 04. bis 10.06.2024

Veranstaltungswoche für Menschen mit Krebs: German Cancer Survivors Week

Berlin, 15.05.2024. Mehr Teilhabe für Krebsbetroffene – so lautet das Motto der German Cancer Survivors Week 2024. Die Veranstaltungsreihe der Deutschen Krebsstiftung wird in diesem Jahr von den Landeskrebsgesellschaften aus Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hamburg und dem Saarland mitgestaltet. Vom 4. Juni bis zum 10. Juni sind Menschen mit Krebs, ihre Angehörigen und Interessierte eingeladen, an kostenfreien Online-Veranstaltungen und Fragerunden teilzunehmen. In unserer Auftaktveranstaltung wenden wir uns zwei besonderen Gruppen von Krebsbetroffenen zu: den selbstständig und freiberuflich Tätigen, deren Existenzgrundlage krankheitsbedingt bedroht ist, sowie Menschen mit Migrationsgeschichte.

Dank besserer Therapien verlängert sich die Lebenszeit vieler Krebsbetroffener. Doch viele Krebsüberlebende stellt der Umgang mit der Krankheit vor große Herausforderungen. Die German Cancer Survivors Week soll den Erfahrungsaustausch der Betroffenen fördern und auf das Thema „Leben mit Krebs“ aufmerksam machen.

Folgende Online-Veranstaltungen sind im Rahmen der German Cancer Survivors Week 2024 geplant:

Dienstag, 4. Juni 2024 | 17:30 bis 19:30 Uhr
Mehr Teilhabe für Krebsbetroffene
Auftaktveranstaltung der Deutschen Krebsstiftung in Zusammenarbeit mit der Berliner Krebsgesellschaft e.V. und dem Survivors Home Berlin

Krebserkrankungen führen zu tiefen Einschnitten im Leben der Betroffenen und können sich auf alle Lebensbereiche auswirken. Wie gehen zum Beispiel Selbstständige oder freiberuflich Tätige damit um, wenn eine Krebsdiagose die Grundlage ihrer beruflichen Existenz bedroht? Wir fragen bei Betroffenen und Expert*innen nach. Außerdem steht Ihnen unsere Online-Fragerunde zum Thema „Selbstständig und Krebs“ offen. Unsere Expert*innen sind Ralf Rötten (Berliner Krebsgesellschaft, Schwerpunkt: Krebsberatung), Hermann-Josef Tenhagen (Chefredakteur Finanztip, Schwerpunkt: Krankenversicherung) und Simone Weidner (Stiftung Warentest, Schwerpunkt: Berufsunfähigkeitsversicherung).

Im zweiten Teil der Veranstaltung geht es um die Frage, welche Erfahrungen krebskranke Menschen mit Migrationsgeschichte im deutschen Gesundheitssystem machen und wie kulturelle und sprachliche Barrieren überwunden werden können.

Mittwoch, 5. Juni 2024 | 18:00 bis 19:30 Uhr
Kinder krebskranker Eltern begleiten und unterstützen
Saarländische Krebsgesellschaft e.V.

Krebs ist eine „Familiendiagnose“. Wenn Mama oder Papa an Krebs erkrankt, durchleben Kinder oder Jugendliche genau wie ihre Eltern eine sehr schwierige Zeit. Ihr Kummer äußert sich oft anders als bei Erwachsenen. Jüngere Kinder können ihre Sorgen und Ängste meist noch nicht in Worte fassen. Und auch Jugendlichen fällt es oft schwer, ihre Gefühle auszudrücken. Deshalb ist es wichtig, Kinder krebskranker Eltern gezielt zu begleiten.

Die Saarländische Krebsgesellschaft stellt das Projekt Regenbogen vor, das sich der psychosozialen Unterstützung von Kindern krebskranker Eltern widmet. Dr. med. Steffen Wagner beleuchtet die Relevanz aus Sicht des Onkologen, Psychoonkologin Doris Schwarz-Fedrow gibt wertvolle Tipps für Eltern und Kinder im Umgang mit dieser besonderen Situation. Im Rahmen eines Erlebnisberichtes einer teilnehmenden Familie erhalten Sie zudem einen kleinen Einblick in das Projekt Regenbogen und seine Bedeutung für Kinder und Eltern.

Donnerstag, 6. Juni 2024 | 18:00 bis 19:30 Uhr
Sport und Bewegung für alle!
Hamburger Krebsgesellschaft e.V.

In unseren Beiträgen gehen wir auf die integrierende, gesundheitsfördernde und kommunikative Kraft ein, die gemeinsames Bewegen bzw. Sporttreiben haben kann. Wir stellen Forschungsergebnisse aus der Onkologischen Trainingstherapie (OTT) vor, begleiten den Aktionsmonat Juni von „UTA – Gemeinsam unterwegs sein“, sind dabei mit Betroffenen von Kopf-Hals-Mund-Krebs in Hamburg unterwegs und berichten über unsere pinken Drachenbootfrauen.

Freitag, 7. Juni 2024 | 18:00 bis 19:30 Uhr
Onkologische Rehabilitation – der Weg zurück in Alltag und Arbeitsleben
Krebsverband Baden-Württemberg e.V.

Wieder leistungsfähig zu sein, den Alltag zu meistern und in den Beruf zurückzukehren, ist oft der größte Wunsch nach einer Krebstherapie. Verschiedene Rehabilitationsangebote helfen Ihnen dabei, die Funktionseinschränkungen durch die Krebserkrankung sowie die Nebenwirkungen der Therapie zu verbessern. Wir zeigen Ihnen,
• wie eine onkologische Rehabilitation Sie auf Ihrem Weg zurück in den Alltag und ins Arbeitsleben begleitet,
• wie Sie eine Rehabilitationsmaßnahme beantragen können,
• Expert*innen und Betroffene berichten über Ihre Erfahrungen.

Montag, 10. Juni 2024 | 18:00 bis 19:30 Uhr
Perspektivenwechsel – von der Medizinerin zur Betroffenen
Bayerische Krebsgesellschaft e.V.

Wie die eigene Krebserkrankung die Sichtweise auf das Thema Krebs und die Behandlung von Krebspatient*innen verändert, darüber spricht Dr. Anke Pregler, Medizinerin und Krebspatientin aus Nürnberg gemeinsam mit Fachberaterin Brigitte Wolff-Herpich, Psychoonkologin (DKG) und Psychologische Psychotherapeutin, von der Psychosozialen Krebsberatungsstelle Nürnberg. Im Gespräch geht es nicht nur um den Perspektivenwechsel von der Ärztin zur Patientin, sondern auch um die Herausforderungen, die eine Krebserkrankung für Betroffene auch nach längst abgeschlossener Therapie noch mit sich bringen kann.

So nehmen Sie teil
Die Teilnahme an den Online-Veranstaltungeb ist kostenfrei. Voraussetzung ist ein Computer, ein Internetanschluss und optional ein Headset. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bitte klicken Sie am entsprechenden Veranstaltungstag zur Teilnahme auf den Link der jeweiligen Sitzung auf unserer Webseite https://www.deutsche-krebsstiftung.de/projects/german-cancer-survivors-week-2024/. Es öffnet sich dann automatisch der Online-Konferenzraum, Sie können sich dort mit Ihrem Klarnamen oder aber anonym anmelden. Sie selbst sind nicht mit Bild oder Video zu sehen. Sie sind herzlich eingeladen, während der Veranstaltung Fragen zu stellen.

Die German Cancer Survivors Week
Die Deutsche Krebsstiftung möchte den Erfahrungsaustausch von Krebsbetroffenen fördern; zugleich möchte sie das Thema „Leben mit Krebs“ in die Gesellschaft tragen und darüber aufklären. Deshalb veranstaltet sie seit 2015 den German Cancer Survivors Day (GCSD), bei dem Betroffene und Expert*innen in der Öffentlichkeit über die Herausforderungen sprechen, die das Leben mit Krebs bereithält. 2021 wurde der German Cancer Survivors Day zur German Cancer Survivors Week.

Die Deutsche Krebsstiftung
Die Deutsche Krebsstiftung ist eine Stiftung der Deutschen Krebsgesellschaft und setzt sich für die Krebsprävention und die Belange derer ein, die mit Krebs leben. Wir bieten Aktionen und Infos für alle, die vor der Aufgabe stehen, die Krankheit Krebs in ihren Alltag zu integrieren. Darüber hinaus wollen wir über die Erkrankung, ihre sozialen Folgen und über Krebsprävention informieren. www.deutsche-krebsstiftung.de

Kontakt zur Deutschen Krebsstiftung
Dr. Katrin Mugele
Kuno-Fischer-Str. 8, 14057 Berlin
Tel: 030 233932919
E-Mail: presse@deutsche-krebsstiftung.de

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Der Arbeitskreis der Pankreatektomierten e. V. – Bauchspeicheldrüsen­erkrankte –

Die schwierige Situation nach einer Bauchspeicheldrüsen Operation brachte im Jahre 1976 Betroffene auf die Idee, unter dem Motto „Hilfe durch Selbsthilfe“ in Heidelberg den Arbeitskreis der Pankreatektomierten (AdP) zu gründen. Es war ein großer Vorteil, dass sich von Anfang an Ärzte verschiedener Fachrichtungen und Ernährungstherapeuten zur Mitarbeit bereit fanden. Seit Mai 1979 ist der AdP ein eingetragener Verein.

Das Ziel des AdP ist die Förderung der Gesundheit und Rehabilitation von partiell und total Pankreatektomierten sowie nicht operierten Bauchspeicheldrüsenerkrankten unter besonderer Berücksichtigung der Bauchspeicheldrüsen-Krebspatienten und ihrer Angehörigen.
Heute ist der Arbeitskreis der Pankreatektomierten e. V. mit seinen über 1.550 Mitgliedern eine Selbsthilfeorganisation für alle Patienten, bei denen ein Pankreaskarzinom oder eine andere Erkrankung der Bauchspeicheldrüse vorliegt oder vermutet wird.
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Zielsetzung des AdP

  • Hilfestellung bei der Förderung der Gesundheit und Rehabilitation von partiell und total Pankreatektomierten und nicht operierten Bauchspeichel- drüsenerkrankten
  • Bereitstellung von aktuellen Informationen über Bauchspeicheldrüsen- Erkrankungen in enger Zusammenarbeit mit Medizinern und Fachorganisationen
  • Möglichkeit bieten zum Erfahrungsaustausch für betroffene Patienten, Angehörige und interessierte Menschen
  • Aufklärungsarbeit leisten zu Themen welche Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse betreffen
  • Menschen mit einer Erkrankung an der Bauchspeicheldrüse Mut machen …
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