AdP e.V. – Newsletter – Juli 2020

Liebe AdP-Mitglieder, liebe Angehörige, sehr geehrte Unterstützer, werte Interessierte, 

es ist wieder soweit: Sie erhalten heute die zweite Ausgabe unseres Newsletter „Impuls“ im Jahr 2020. Ist es momentan nicht eine besondere Situation für uns alle? Aufgrund der Corona-Pandemie war und ist es uns allen verwehrt am normalen öffentlichen Leben teilzuhaben. Uns beherrschte zunächst lange die „soziale Isolation“, welche nun leicht von Bundesland zu Bundesland gelockert wird.
Gerade wir beim AdP spüren es ganz deutlich, da wir momentan die AdP-Gruppentreffen und regionale Veranstaltungen nicht durchführen dürfen.


Corona Task Force

Experten warnen vor zu spät diagnostizierten Krebserkrankungen

Die von Gesundheitsminister Jens Spahn geforderte Rückkehr in den Krankenhaus-Normalbetrieb macht sich nur zögerlich in der Versorgung von Krebspatienten bemerkbar. Zwar wird von einzelnen positiven Entwicklungen berichtet, jedoch ist noch keine deutliche Verbesserung spürbar. Nach wie vor werden Therapien verkürzt oder verschoben sowie die Nachsorge ausgesetzt. Es besteht zudem die Befürchtung, dass dem Gesundheitssystem eine erhöhte Anzahl zu spät erkannter Krebserkrankungen infolge der COVID-19-Pandemie bevorsteht. Denn Abklärungs- und Früherkennungsuntersuchungen finden nicht wie gewohnt statt und die Angst der Patienten vor einer Ansteckung beim Arztbesuch verschärft das Problem …


Haus der Krebs Selbsthilfe-Bundesverband e. V.

HKSH LogoSelbsthilfeverbände unterstützen Forderungen der Task Force

Die Verbände der Krebs-Selbsthilfe sind besorgt über die Qualität der medizini-schen Versorgung von Menschen mit Krebserkrankungen während der Corona-Krise

Die Belastungen des Gesundheitssystems durch die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 und die damit verbundene Lungenerkrankung COVID-19 betreffen auch Menschen mit Krebserkrankungen. Die Verbände der Krebs-Selbsthilfe, die unter der Schirmherrschaft der Stiftung Deutsche Krebshilfe stehen und im „Haus der Krebs-Selbsthilfe – Bundesverband e. V.“ (HKSH-BV) vereinigt sind, fürchten um die medizinische Versorgung von Menschen mit Krebserkrankungen in Zeiten der Corona-Krise. Dies betrifft sowohl den Zugang zu diagnostischen …


Gegen Krebs und COVID-19

Morszeck Stiftung unterstützt Deutsches Krebsforschungszentrum mit einer Million Euro 

Mit einer Million Euro fördert die Dieter Morszeck Stiftung am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) den Aufbau einer Hochdurchsatz-Infrastruktur für die serologische Analyse an Blutproben. Die Technologie ermöglicht es, große Personengruppen auf akute oder frühere Infektio-nen mit Viren oder Bakterien zu untersuchen. Zunächst soll die Plattform eingesetzt werden, um den Nachweis von Antikörpern gegen SARS-CoV-2 und gleichzeitig andere Corona-Viren in großem Maßstab zu ermöglichen. Langfris-tig soll die Methodik genutzt werden, um zu untersuchen, in wie weit bestimmte Viren und Bakterien mitverantwort-lich für die Entstehung von Krebsarten …


Verbesserung der Immuntherapie bei Krebs

Antikörper ermöglichen Immunantwort bei Krebspatienten 

Zu Krebs kommt es unter anderem deshalb, weil so genannte regulatorische Zellen die körpereigene Immunabwehr blockieren. Forschende unter der Fe-derführung der Technischen Universität München (TUM) haben einen Mechanismus gefunden, um jene Zellen im Tumorgewebe zu identifizieren, die eine Immunantwort unterdrücken. Ihre Erkenntnisse können dazu beitragen, die Diagnostik und die Immuntherapie …


Künstliche Intelligenz – Krebs gezielt behandeln

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert ein Forschungsprojekt von Pathologen der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) zur Erprobung künstlicher Intelligenz (KI) für eine verbesserte Diagnostik und Therapie von Krebserkrankungen.
Jedes Jahr erkranken in Deutschland etwa 500.000 Menschen an bösartigen Tumoren. Mit der Entwicklung neuer, hochwirksamer Medikamente hat sich die Behandlung vieler Tumoren in den letzten Jahren radikal verändert ..


Kalziumkanal an Entstehung von Bauchspeicheldrüsenentzündungen beteiligt

Krankheitsauslöser für Pankreatitis identifiziert
An der Entstehung einer chronischen Bauchspeicheldrüsenentzündung sind Mutationen in einem Ionenkanal in der Zellmembran beteiligt, der eine spezifische Durchlässigkeit für Kalziumionen besitzt. Diese bahnbrechende Entdeckung machte ein Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM) zusammen mit weiteren Gruppen aus Deutschland, Japan und Frankreich. Damit könnten sie den Weg für neue Therapeutika zur Be-handlung und Prävention der chronischen Pankreatitis ebnen


Häufige Infektionen könnten Krebserkrankung ankündigen

Möglicher Einfluss laut Studie unterschiedlich

Tumore können auch das Immunsystem austricksen (Stichwort: Checkpoint-Inhibitoren), so dass es mit dem Beginn einer Krebserkrankung auch zu einer Abwehrschwäche kommt. Das könnte wieder die Anfälligkeit für Infektionen erhöhen. Japanische Forscher haben die Zusammenhänge jetzt untersucht. Shinako Inaida, Universität Kyo-to, und Shigeo Matsuno, Universität Tokio, analysierten, wie häufig 2.354 Erwachsene, bei denen zwischen Juli 2010 und Juni 2011 eine Krebserkrankung diagnostiziert wurde, in den sechs Jahren zuvor an vier häufigen Infektionen (Influenza, Gastroenteritis, Hepatitis und Pneumonie) erkrankt waren. Die Daten verglichen sie dann mit 48.395 Erwachsenen gleichen Alters und Geschlechts, die nicht an Krebs litten. Im letzten Jahr vor der Krebsdiagnose erkrankten die Patienten zu 55 % häufiger an einer Infektion als die Patienten aus der Kontrollgruppe …


Liquid Biopsy

Bluttest erkennt 50 verschiedene Krebserkrankungen

Ein Bluttest, der zellfreie DNA nach ihrem Methylierungsmuster unterscheidet, könnte ein allgemeines Krebsscreening ermöglichen. Der von einer US-Firma entwickelte Test hat in einer prospektiven Fall-Kontroll-Studie in 50 verschiedenen Fällen von Krebsarten aufgespürt und dabei eine falsch-positive Rate von nur 0,7 % erzielt.
Bei dem Zerfall von Krebszellen, zu dem es infolge des anarchischen Wachstums der meisten Tumore regelmäßig kommt, werden Bruchstücke der DNA ins Blut geschwemmt. Da Krebs letztlich die Folge von Mutationen und anderer Veränderungen im Erbgut …


Diabeteswarnhund zu Besuch bei Gruppentreffen

Beim letzten Treffen am 11. Februar in Baden-Baden beka-men wir Besuch von einem Diabe-teswarnhund des Hundetrainerpaares Karius. Gismo ist ein Dalmatiner, 19 Mo-nate alt und zum Verlieben süß. Jens Karius ist seit Jah-ren an Diabetes erkrankt. Er wird bei Schritt und Tritt von Gismo begleitet. Diabeteswarnhunde sind ausge-bildete Assistenzhunde. Daniela Karius ist Hundetrainerin bei T.A.R.S.Q., Deutsches Assistenzhunde-Zentrum, und unterrichtet Gismo.


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