AdP e.V. – Newsletter – März 2020

Liebe AdP-Mitglieder, liebe Angehörige, sehr geehrte Unterstützer, werte Interessierte, 

wie schnelllebig die Zeit heutzutage ist, sehen Sie auch unter anderem daran, dass Sie heute wieder den ersten Newsletter des AdP im Jahr 2020 erhalten. Ich hoffe, Sie alle sind bei bestmöglicher Gesundheit in das neue Jahr gekommen. 

Auch wenn es schon ein wenig spät dafür ist, wünsche ich Ihnen für das Jahr 2020 alles Gute, Zufriedenheit, Lebensfreude aber vor allen Dingen eine stabile Gesundheit. 


34. Deutscher Krebskongress in Berlin
Neue diagnostische Verfahren im Fokus 

Mit über 10.000 Teilnehmern wurde mitte Februar der 34. Krebskongress (DKK) erfolgreich in Berlin ausgerichtet. Vom 19. bis 22. Februar 2020 diskutierten Vertreter aus Medizin, Politik und Wissenschaft in rund 300 Sitzungen über die neuesten Erkenntnisse in der Krebsmedizin. 

Der Arbeitskreis der Pankreatektomierten e. V. (AdP) war ebenfalls mit einem Stand vor Ort vertreten 


Deutscher Krebspreis verliehen
Auszeichnung mit jeweils 7500 Euro dotiert 

Prof. A. Trumpp, Prof. R. Schmutzler, Prof. A. du Bois, DKG-Präsident Prof. O. Ortmann (v.l.)

Für ihre Arbeiten in der Onkologie sind Andreas Du Bois, Rita Schmutzler und Andreas Trumpp mit dem Deutschen Krebspreis geehrt worden. Der in drei Kategorien ausgeschriebene, von der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Krebsstiftung gestiftete Preis wurde ihnen beim 34. Deutschen Krebskongress in Berlin überreicht. Jede Kategorie ist mit 7500 Euro dotiert. 


Strahlentherapie bei Bauchspeicheldrüsenkrebs
Die krebsbedingte Tumorerschöpfung 

Durch die neuesten Entwicklungen in der Strahlentherapie ist eine neue Ära in der Behandlung des Pankreaskarzinoms angebrochen. Die Bildgebung hat sich massiv verbessert, sodass während der Bestrahlung kleine bewegliche Tumoren sichtbar gemacht werden. Dadurch kann das Zielvolumen auf den Tumor beschränkt werden. Durch die kürzere Therapiezeit von einer Woche mit Hilfe der stereotaktischen Radiotherapie, anstatt den üblichen fünf Wochen, wird die wichtige Einleitung der Chemotherapie nicht 

 


Neue Zahlen zu Krebs vom Robert Koch-Institut
2016 gab es fast eine halbe Million Krebsneuerkrankungen in Deutschland 

Aus einer kürzlich veröffentlichten Schätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) geht hervor, das rund 492.000 Menschen in 2016 neu an Krebs erkrankten. Die häufigsten bösartigen Tumoren betrafen die Brust (68.900 Neuerkrankungen), die Prostata (58.800), den Dickdarm (58.300) und die Lunge (57.500).
Für 2020 prognostizieren die Experten eine Zunahme der Neuerkrankungen auf etwa 510.000 Fälle. „Erfreulicherweise beobachten wir für viele Krebsarten eher rückläufige Erkrankungsraten, aber trotzdem steigt die Gesamtzahl der Krebserkrankungen aufgrund der Alterung der Gesellschaft“ 


Wein, Schnaps und Cognac: Alkohol verkocht doch – oder nicht?
Rotwein im Rinderschmorbraten und ein Schuss Weißwein an der Pilzrahmsoße – in vielen Gerichten steckt Alkohol. Wie viel davon bleibt im Essen? Und welche Alternativen gibt es? 

Alkohol im Essen – vorteil- oder nachteilhaft?

Ein Gläschen Weißwein kommt ans Risotto, eine ganze Flasche Burgunder an den Rinderbraten. In die Sauce muss noch ein Schuss Madeira, in die Mousse au Chocolat ein Löffelchen Cognac. Alkohol, mal mehr, mal weniger hochprozentig, steht auf der Zutatenliste vieler Rezepte, von der Vorspeise bis zum Dessert. Er steuert Aroma bei, fruchtige Säure und manchmal auch eine süße Geschmacksnote. 

„Ich habe früher literweise Portwein verkocht“, erinnert sich Sybille Schönberger. Mit 27 Jahren erhielt die Köchin ihren ersten Michelin-Stern, heute führt sie eine Kochschule und berät Gastronomie-Betriebe. Auf Alkohol verzichtet sie beim Kochen mittlerweile weitgehend – nicht nur, weil sie Kinder hat. 


20 Jahre Weltkrebstag „ICH BIN UND ICH WERDE“
HKSH und AdP veröffentlichen Pressemitteilungen anlässlich des besonderen Jubiläums 

HKSH-Pressemitteilung zum Weltkrebstag
Am 4. Februar begeht der Weltkrebstag sein 20. Jubiläum. Die Welt-Krebsorganisation (UICC) ruft anlässlich des Aktionstages unter dem Motto „ICH BIN UND ICH WERDE“ dazu auf, über die Möglichkeiten der Krebsprävention und Krebsfrüherkennung zu informieren. Die UICC koordiniert den Weltkrebstag, an dem sich eigenen Angaben zufolge fast 1.100 Organisationen in weltweit 170 Ländern beteiligen. Die Verbände der Krebs-Selbsthilfe, die unter der Schirmherrschaft der Deutschen Krebshilfe stehen und im „Haus der Krebs-Selbsthilfe-Bundesverband e. V.“ (HKSH-BV) vereinigt sind, unterstützen den Aktionstag uneingeschränkt. 


AdP-Gründungs- und Ehrenmitglied Prof. Dr. med. Friedrich Willig verstorben
Ein Nachruf von Prof. Dr. med. Michael Poll 

Als ich im Februar 1969 meine Medizinalassistenten-Stelle an der Medizinischen Universitätsklinik Mannheim antrat, bin ich Prof. Friedrich Willig das erste Mal begegnet. Er war dort als Oberarzt tätig. Schon damals galt sein wissenschaftliches Interesse der Gastroenterologie – die als Spezialfach der Inneren Medizin noch gar nicht etabliert war. Wobei er sich auf ein Organ, das Pankreas, konzentriert hatte. Er betrieb im Untergeschoss der Klinik ein Biochemisches Labor, in dem er damals mit zwei MTA’s Funktionsuntersuchungen des Pankreas durchführte, die er z. T. selbst entwickelt und publiziert hatte, und die ihn in der Med. Fachwelt sehr bekannt gemacht hatten. Das Labor war auch in seinem weiteren Leben sein großes Steckenpferd. Am Ende der Medizinalassistenten-Zeit, Anfang 1970, entschied ich mich, bei ihm wissenschaftlich zu arbeiten. Er hat dann in den folgenden Jahren meine medizinische und wissenschaftliche Laufbahn nicht unwesentlich beeinflusst. 

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Der AdP sagt DANKE nach München 

Letzter offizieller Auftritt von Horst Dillschnitter: Am 30. November 2019 anlässlich eines Arzt-Patienten-Tages in München, im Klinikum rechts der Isar, wurde Horst Dillschnitter für 14 Jahre AdP Ehrenamt gedankt. Die Dankesurkunde übereichte Hartmut Kotyrba im Namen des Vorstandes. Herr Dillschnitter engagierte sich in besonders hohen Maßen im AdP und war für Betroffene und deren Angehörige allzeit ein verlässlicher kompetenter Ansprechpartner. Leider muss er aus gesundheitlichen Gründen das Ehrenamt im AdP niederlegen. Der AdP-Vorstand wünscht ihm alles Gute. Ab sofort übernimmt Dr. phil. Matthias Starke die Leitung der Regionalgruppe München, dem wir viel Erfolg und Spaß im Ehrenamt wünschen. 


Patientenkongress in Schweinfurt    – von Gerald Rapps – 

Mitte Februar fand im Mercure Tagungshotel Schweinfurt der diesjährige Patientenkongress statt. Die Veranstaltung am 15. Februar stand ganz im Zeichen „Aktuelles aus der Krebsmedizin“. Experten der Onkologie und Vertreter von Krebs-Selbsthilfeorganisationen standen den Betroffenen und Interessierten mit Vorträgen und für Fragen zur Verfügung.
Über 16 große Infostände füllten den Erdgeschossbereich des repräsentativen Tagungshotels. 

Der Leiter der Regionalgruppe Würzburg, Gerald Rapps und seine Frau Heidi Rapps betreuten den Stand der Selbsthilfegruppe für Bauchspeicheldrüsenerkrankte Würzburg und vertraten somit den AdP e. V. Die Veranstaltung war trotz des schönen Wetters überaus stark frequentiert. 


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