Erforschung des Bauchspeicheldrüsentumors: Start für DFG-Forschergruppe in Marburg

Zur Erforschung des Bauchspeicheldrüsentumors hatte die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) im vergangenen Jahr deutschlandweit vier neue Forschergruppen eingerichtet, eine davon ist die Klinische Forschergruppe von Prof. Thomas Gress, Direktor der Klinik für Gastroenterologie, Endokrinologie, Stoffwechsel und klinische Infektiologie des Universitätsklinikums Marburg.

Das Forschungsprojekt startete im März 2018, es wird in der ersten Förderperiode (3 Jahre) mit knapp 4 Millionen Euro durch die DFG gefördert. Das Ziel ist, längerfristig neue Behandlungsmethoden für den Bauchspeicheldrüsenkrebs zu entwickeln. „Zunächst müssen wir den Bauchspeicheldrüsentumor und vor allem auch sein umgebendes Gewebe, die Mikroumgebung, in Funktionsweise und Aufbau besser kennen lernen“, so umreißt Gress, Sprecher der Klinischen Forschergruppe, die Aufgabe.

Ein wichtiges Merkmal von Bauchspeicheldrüsenkrebs ist die Bildung eines Mantels aus Bindegewebe um den Tumor. Dieser Mantel trägt zur Aggressivität des Tumors bei, der überdies meist schon früh metastasiert und gegenüber Chemotherapie überwiegend resistent ist. Bisher lag der Fokus in der Erforschung des Bauchspeicheldrüsenkrebses auf den Tumorzellen selbst. Die Marburger Klinische Forschergruppe mit dem Titel „Klinische Relevanz von Tumor-Mikroumgebung Interaktionen beim Pankreaskarzinom” nimmt nun vor allem das tumorumgebende Gewebe mit in den Blick.

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