Schulungsfahrt in die Reha-Klinik Lübben

Unsere diesjährige Schulungsfahrt führte uns ein weiteres Mal in die Reha-Klinik Lübben. Die leitende Oberärztin Dr. Krüger-Streller begrüßte die 35 Mitglieder und deren Angehörige und stellte das Haus kurz vor. Die gute Zusammenarbeit mit nahe gelegenen Kliniken unterstützt ebenso das Ziel, wieder fit zu werden nach tumorbedingten Eingriffen, wie die von der Diätassistentin Evelyn Auer herausgestellte Ernährung, die vis-à-vis mit den Küchenkräften abgestimmt und nicht etwa über Drittanbieter angeliefert wird. Durch die vielen im Laufe der Jahre von uns gestellten Fragen, konnten alle Beteiligten Erfahrungen sammeln, gemeinsam lernen und auch daran wachsen. Ein kurzer Rundgang verschaffte uns noch einen Eindruck von den dortigen Behandlungsmöglichkeiten.
In Straupitz wurden wir im Gasthaus „Zur Byttna“ mit einigen typischen Gerichten aus dem Spreewald verwöhnt und konnten im Anschluss den kurzen Spaziergang zur Dreifach-Windmühle bei strahlendem Wetter gut bewältigen. Dort wurden wir mit „Glück zu“ begrüßt. Der Eingeweihte weiß, dass sich der auf Arbeitssuche befindliche Müllerbursche sich auf diese Weise auch wieder verabschiedet und damit meint, es möge genug Wind aufkommen, um die Mühle in Betrieb zu halten. Die 1998 liebevoll vom Mühlenverein sanierte Mühle stellt frisch gepresstes, gesundes Leinöl her, auch wenn die frühere Windstärke 6 heute selten erreicht wird. Nachdem wir die letzten Stufen der Windmühle erklommen hatten, waren wir froh, dass wir die Strecke zum Kahnhafen nicht mehr zu Fuß laufen brauchten. Unser Busfahrer hatte vorausschauend eine kurze Weiterfahrt eingeplant.
Dort erwartete uns eine sehr entspannte, kurzweilige Kahnfahrt. Dieser von zu vielen Touristen unbehelligte Spreewaldgenuss (Kahnfahrt: „Ein alter Karpfen erzählt“) wurde zu unserer Freude von dem Schwan Oskar und seiner Familie begleitet, die leider vergeblich auf Brotkrumen warteten.
Letzte Station des Tages war der direkt am Hafen gelegene „Kornspeicher Straupitz“, der uns mit einem letzten Kaffee vor der Heimreise versorgte. Bei hauseigenem Kuchen konnten wieder viele Erfahrungen ausgetauscht werden. Gegen 19:00 kamen wir wieder wohlbehalten am Ostbahnhof an. Besonders bedanken möchten wir uns an dieser Stelle bei den Krankenkassen BKK VBU und DAK, die eine solche Fahrt möglich machten.

Autorin: Antje Krüsken, Bild: Barbara Hübenthal

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