Welt-Pankreaskrebstag – Online-Aktionen zu Bauchspeicheldrüsenkrebs

PRESSEMITTEILUNG zum Welt-Pankreaskrebstag am 19. November 2020

Weltweite Online-Aktionen zu Bauchspeicheldrüsenkrebs
– AdP informiert deutschlandweit mit virtuellen Kampagnen –

Bonn, den 17. November 2020 – Bereits zum siebten Mal findet am Donnerstag, den 19. November der weltweite Aktionstag zu Bauchspeicheldrüsenkrebs statt. Die US-Organisation „World Pancreatic Cancer Coalition (WPCC)“ richtet seit 2014 diese Kampagne aus. Der Arbeitskreis der Pankreatektomierten e. V. (AdP) ist Mitglied im WPCC und organisiert rund um den Tag ebenfalls bundesweit Aktionen. Aufgrund der Pandemie finden dieses Jahr alle Veranstaltungen landesweit virtuell statt. Bekannte Gebäude werden aber auch dieses Mal auf Initiative des AdP angestrahlt, die Farbe lila dominiert die Kampagne.

Weltweit erhalten täglich rund 1000 Menschen die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs. In Deutschland erkranken jährlich über 17.000 Menschen an der heimtückischen Erkrankung, sie zählt zu den aggressivsten Krebsarten. Die Überlebensrate nach Diagnosestellung ist sehr gering. In 2013 trafen sich dazu in den USA internationale Patientengruppenvertreter. Ihr Ziel – mehr Aufmerksamkeit für die schwere Erkrankung in der Öffentlichkeit zu erlangen und Fortschritte im Kampf gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs zu erzielen. Bereits ein Jahr später wurde der Welt-Pankreaskrebstag ins Leben gerufen und dies mit großem Erfolg. Im Mai 2016 gründeten die Initiatoren die internationale Organisation WPCC. Weltweit engagieren sich derzeit rund 95 gemeinnützige Organisationen aus 35 Ländern, seit Anfang 2017 ist der AdP ebenfalls Mitglied im WPCC. Das Motto der diesjährigen internationalen Kampagne lautet: „It’s about time!“ (dt. „Es ist an der Zeit!“).

Im Rahmen des Aktionstages finden auch dieses Jahr weltweit virtuelle Aktionen statt, auch werden wieder bekannte Gebäude angestrahlt. So auch bundesweit auf Initiative des AdP, darunter das Holstentor in Lübeck sowie das Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Porta Westfalica. Landesweit finden zudem online Informationsveranstaltungen statt. Dazu der AdP-Vorsitzende Lutz Otto: „Gerade in dieser besonderen Zeit ist es uns umso mehr ein besonderes Anliegen auf das schwere Erkrankungsbild aufmerksam zu machen. Klassische Selbsthilfearbeit ist leider in Zeiten der Pandemie derzeit kaum möglich. Daher nutzen wir alle vorwiegend virtuell die Möglichkeit und hoffen auch auf diesem Weg auf rege Teilnahme, machen Sie mit!“

Weitere Informationen sind in der AdP-Geschäftsstelle telefonisch bei

Frau Beate Hahn unter: 0228- 33889-251 oder per E-Mail unter bgs@adp-bonn.de erhältlich.

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Über den AdP:
Der Arbeitskreis der Pankreatektomierten e. V. (AdP) wurde 1976 von Betroffenen in Heidelberg gegründet und hat seinen Sitz in Bonn. Der gemeinnützige Verein steht unter der Schirmherrschaft der Stiftung Deutsche Krebshilfe. Seit Beginn unterstützen Ärzte aller Fachrichtungen und Ernährungstherapeuten den AdP. Dem Verein gehören 1550 Mitglieder und 60 Regionalgruppen an. Die Selbsthilfeorganisation unterstützt alle Patienten, bei denen eine Erkrankung der Bauchspeicheldrüse vorliegt oder vermutet wird. Das Ziel des AdP ist die Förderung der Gesundheit und Rehabilitation von partiell und total Pankreatektomierten sowie nicht operierten Bauchspeicheldrüsenerkrankten unter besonderer Berücksichtigung der Krebspatienten und ihrer Angehörigen.

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